Vorvertragliche Anzeigepflicht

pre-contractual duty of disclosure (engl.) Vor dem Abschluss der privaten Unfallversicherung ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, alle vorhandenen Vorerkrankungen und gegebenenfalls gefährlichen Tätigkeiten und Sportarten, die er ausübt, anzugeben. Nichteinhalten der vorvertraglichen Anzeigepflicht kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. << Zurück

Vorinvalidität

prior disability (engl.) Wenn nach einem Unfall eine Invalidität anritt, wird erst geprüft, ob eventuell auch vor dem Unfall eine Invalidität vorlag. Sollte dies der Fall sein, wird die Unfallinvalidität um die Vorinvalidität gekürzt. << Zurück zur Startseite

Vorerkrankung

pre-existing conditions (engl.) Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung wird nach den Vorerkrankungen gefragt. Dies führt erst dann zu einer Ablehnung, wenn dadurch die Gefahr eines Unfalls erhöht wird. Beispiel: Geisteskrankheit und Pflegebedürftigkeit. << Zurück zur Startseite

Selbstverstümmelung

self-mutilation (engl.) Dies ist in der privaten Unfallversicherung nicht mitversichert, da sich manche aus diesem Grund absichtlich zum Beispiel Körperteile abschneiden oder abhacken. Sobald eine absichtliche Eigenschädigung nachgewiesen werden kann, wird der Unfallversicherer nicht zahlen. << Zurück zur Startseite

Private Unfallversicherung

personal accident insurance (engl.) Versichert in Form einer Kapitalleistung oder Unfallrente die finanziellen Folgen von Unfällen, vor allem entgangenes Einkommen durch Verlust der Arbeitsfähigkeit. Daneben werden meist auch im Todesfall die Hinterbliebenen durch Kapitalleistungen oder Rentenzahlungen abgesichert. << Zurück zur

Kosmetische Operationen

cosmetic surgery (engl.) Sollte durch einen Unfall das Gesicht oder ein anderes Körperteil dauerhaft entstellt werden, ist meist für die Korrektur eine kosmetische Operation notwendig. Einschluss von kosmetischen Operationen in der privaten Unfallversicherung deckt diese Fälle ab. << Zurück zur

Gesundheitsfragen

health issues (engl.) Fragen zur Prüfung der Gesundheit des Antragstellers einer Versicherung (z.B. Unfallversicherung, Lebensversicherung). Diese wird ggf. um eine ärztliche Gesundheitsprüfung ergänzt. Die Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Sollte der Versicherungsnehmer seiner Pflicht nicht nachgehen, hat der Versicherer das

Gesetzliche Unfallversicherung

statutory accident insurance (engl.) Ein Zweig der Sozialversicherung. Laut Sozialgesetzbuch (siebtes Buch) hat sie die Aufgabe, „mit allen geeigneten Mitteln Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten, nach Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der

Beitragsrückgewähr (Unfallv.)

premium refund (engl.) Eine besondere Art der privaten Unfallversicherung, bei der die Versicherung zu einer Art Kapitallebensversicherung umgewandelt wird. Während der gesamten Laufzeit besteht die Unfallversicherung. Sollte die versicherte Person versterben, wird die Kapitalsumme ausbezahlt und nach Ablauf werden die