Konditionsdifferenzenvers.

difference in conditions ins. (engl.) Versicherung, die Deckungslücken (ausgeschlossene Gefahren oder zu geringe Deckungssummen) einer im Ausland versicherten Grunddeckung schließen soll. Multinationale Unternehmen ergänzen damit ihre lokal abgeschlossenen Deckungen, um einen weltweit einheitlichen Standard zu erreichen. Bei Importgeschäften können sie

Kollisionshaftpflichtvers.

collission liability insurance (engl.) Bestandteil der See- oder Flusskaskoversicherung, der die Haftung des Schiffseigners für durch ihn oder seine Besatzung verschuldete Schäden aus der Teilnahme am Schiffsverkehr versichert. Die Haftungshöhe richtet sich nach dem Londoner Übereinkommen (Seeschifffahrt) bzw. dem Binnenschifffahrtsgesetz

Kosmetische Operationen

cosmetic surgery (engl.) Sollte durch einen Unfall das Gesicht oder ein anderes Körperteil dauerhaft entstellt werden, ist meist für die Korrektur eine kosmetische Operation notwendig. Einschluss von kosmetischen Operationen in der privaten Unfallversicherung deckt diese Fälle ab. << Zurück zur

Kausalereignistheorie

action committed basis (engl.) Demnach sind – insbesondere im Schadenersatzrechtsschutz – Fälle dann versichert, wenn der Versicherungsschutz zu dem Zeitpunkt bestand, an dem das Ereignis seine Ursache hatte, auch wenn die Folge erst später sichtbar wurde (im Gegensatz zur Folgeereignistheorie).

Kundenwert

customer value (engl.) Monetärer Wert einer Kundenbeziehung – entweder als Deckungsbeitrag auf eine bestimmte Periode bezogen oder abdiskontierter als Barwert für die ganze zukünftige Kundenbeziehung berechnet (Customer Lifetime Value). Dies dient dazu, die Aktivitäten im Kundenbeziehungsmanagement nach der vermuteten derzeitigen

Kundenbindung

customer loyality (engl.) Ausmaß der Bindung eines Kunden an einen Anbieter, der sich zum Beispiel in dessen Bereitschaft, dort zusätzliche Käufe zu tätigen, das Unternehmen weiterzuempfehlen, seine Resistenz gegen Abwerbeversuche etc. ausdrücken kann. << Zurück zur Startseite

Kundenbeziehungsmanagement

customer relationship management (engl.) Die konsequente Ausrichtung aller kundenbezogenen Aktivitäten des Unternehmens auf den einzelnen Kunden, mit dem Ziel, dauerhafte und rentable Kundenbeziehungen über den gesamten Kundenbeziehungslebenszyklus hinweg aufzubauen. Wesentliche Instrumente zur Umsetzung sind eine Database eine entsprechende CRM-Software. <<

Kundenbeziehungslebenszyklus

customer relationship cycle (engl.) In Analogie zum Produktlebenszyklus entwickeltes Konzept, dass die Kundenbeziehung in sukzessiv ablaufende Phasen einteilt, von der Anbahnung bis zur Revitalisierung ausgeschiedener Kunden. In jeder Phase kommen eigene, spezifische Maßnahmen des Kundenmanagements zum Einsatz (z.B. Interessentenmanagement, Neukundenmanagement

Konversionsrate

conversion rate (engl.) Kennzahl zur Erfolgsmessung in Marketing und Vertrieb: Sie entspricht der Anzahl der realisierten Transaktionen im Verhältnis zur Anzahl der initiierten Kontakte. Der Begriff wird zum Beispiel zur Erfolgsmessung von Mailings, von Websites, im Suchmaschinenmarketing (SEM) oder im

Kommunikationspolitik

communication policy (engl.) Die Gesamtheit aller Entscheidungen und Maßnahmen über die marktgerichteten Informationen eines Unternehmens. Datzu gehören neben Werbung auch Verkaufsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Marketing, Sponsoring und Events. << Zurück zur Startseite

Krankentagegeld

daily sickness allowance (engl.) Der Versicherte hat nach Ablauf der vereinbarten Karenzzeit Anspruch auf einen vertraglich geregelten Geldbetrag. Diese Form der privaten Krankenversicherung schützt vor Einkommenseinbußen und Verdienstausfall bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder einen Unfall. << Zurück zur Startseite

Kumulrisiko

accumulation risk (engl.) Wenn ein und dasselbe zufällige Ereignisse gleichzeitig bei mehreren oder vielen versicherten Einheiten Schäden auslöst (bspw. Erdbeben, Hagelschlag, Überschwemmung), entsteht ein besonderes Risiko: Die Einzelrisiken sind im statistischen Sinne voneinander abhängig und führen im Vergleich zu unabhängigen

Kapitalanlagerisiko

financial investment risk (engl.) Aus den Kapitalanlagen des Versicherungsunternehmens resultierende Risiken. Diese bestehen vor allem aus dem Marktrisiko (Zinsänderungsrisiko, Preisrisiko, Währungsrisiko), Bonitätsrisiko (durch Ausfall eines Schuldners) und Liquiditätsrisiko (Risiko, die aus den Versicherungsverträgen resultierenden Zahlungsverpflichtungen aufgrund mangelnder Fungibilität der Kapitalanlagen

Katastrophen-Anleihe

catastrophe Bond, cat-bond (engl.) Versicherungstechnische Zinstitel sind die am häufigsten verbreitete Form von Insurance Linked Securities. Gegenstand dieser Form der Verbriefung sind zumeist Risiken, die auf Elementarereignisse zurückzuführen sind (z.B. Hurrikane, Erdbeben). Gelegentlich werden auch Lebens- oder Krankenrisiken verbrieft. <<

Kündigung

cancellation (engl.) Bezeichnet das Recht des Versicherers und des Versicherungsnehmers, den Vertrag jederzeit zum Ende einer Versicherungsperiode ganz oder teilweise zu beenden. Dabei müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen eingehalten werden. << Zurück zur Startseite

Kölner Modell

Cologne Model (engl.) Hierbei handelt es sich um ein integriertes Studium, das die Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen mit einem Studium am Institut für Versicherungswesen an der Technischen Hochschule Köln kombiniert. Nach 3 Jahren kann der Hochschulabschluss zum

Kölner Master

Cologne Master’s Degree Programme (engl.) Hierbei handelt es sich um ein Masterstudium am Institut für Versicherungswesen der Technischen Hochschule Köln, das die Möglichkeit der Kombination einer teilweise beruflichen Tätigkeit ermöglicht. Nach 4 Semestern kann der Hochschulabschluss Master of Science (Insurance)